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Improvisationstheater – was ist das?

Laut Wikipedia bedeutet Improvisation, „etwas ohne Vorbereitung, aus dem Stegreif dar- oder herzustellen“. 

Tatsächlich entsteht jede Handlung und jeder Dialog auf der Bühne im Moment. Es gibt kein Drehbuch, keinen vorgegebenen Text und keinen Regisseur. Ursprung der Szenen sind  Vorgaben aus dem Publikum; hineingerufen oder durch kleine Dialogsätze, die auf Zettel geschrieben und auf der Bühne verteilt werden. Welche Szenen daraus entstehen, wissen weder Schaupieler noch Publikum. Es kann eine Komödie sein, ein Drama oder ein Musical. Oder irgendetwas ganz anderes…

Für die musikalische Begleitung des Ganzen sorgt ein Musiker, der sich ebenfalls unvorbereitet auf die von seinen schauspielernden Kollegen angebotenen Szenen einlassen muss.

Keine Frage, dass diese Art des Schauspiels eine ganz besondere Herausforderung an die Spontanität und Kreativität der Akteure darstellt. Und gerade das macht den Reiz der Aufführung aus. Man könnte mehrere Tage hintereinander einen Auftritt von hidden shakespeare besuchen, ohne einmal eine Wiederholung zu erleben. Weshalb sich die Gruppe in 20 Jahren auch eine nicht unerhebliche Zahl von treuen, immer wiederkehrenden Fans erspielt hat.

Längst weiß man, dass die Kunst der Improvisation nicht nur auf der Bühne, sondern auch im täglichen Leben vorteilhaft eingesetzt werden kann. Gerade im immer unübersichtlicher und hektischer werdenden Arbeitsalltag muss man souverän auf unvorhergesehene Situationen reagieren können. Und sie hilft auch, die Zusammenarbeit mit Kollegen kreativer und entspannter zu machen. Deshalb setzen große und kleine Unternehmen vermehrt auf Techniken aus dem Improvisationstheater und auf die Hilfe von hidden shakespeare.