Ein Tag im Lockdown eines hidden shakespeare

Heute: Thorsten Neelmeyer

10.15 Uhr: Ich wache von allein auf und schon sind die ersten 2 Tatsachen auf dem Tisch. Ich lebe und Reue ist bei mir körperlich, in Form von Kopfschmerzen. Tierischen Brand, erstmal.
Ein Spezi (Original).
Auf zum Wochenmarkt. Ein Nordseekrabben-Paradies, wo es auch Beilagen gibt. Auf dem Fahrrad dahin, ein Geistesblitz -gleich notieren- das Konzept: Frühstückswein mal ausprobieren!

13 Uhr: Meditation über Bäckchenfleisch. Bei Rindern müsste das Muskelfleisch der Backen, aufgrund dass sie Wiederkäuer sind, ganz schön trainiert sein.

14 Uhr: Andacht auf der Terrasse, mit der Süddeutschen Zeitung, Ibericosalami und Portwein.
Muss tierisch aufstoßen, weil die CDU/CSU Fraktion sich immer noch nicht aufgelöst hat. Fange an zu beten, dass es kein Schluckauf wird. Nickerchen nach dem Gebet.

16.30 Uhr: Rezepte schmökern auf YouTube. Was gibt es denn zu essen?
Zum Essen trinke ich auf alle Fälle einen Pouilly Fumé, ihr wisst schon, das andere Ufer der Loire.
Entweder marokkanische Kohlbällchen oder ein Huhn à la Chez Neele. Beide einfach und unaufwendig, aber mit körperlichem Einsatz der Hand- und Armmuskulatur.
Wie schnell so eine Flasche Wein alle ist…
Während das Essen im Ofen sich selbst macht, versuche ich mit Steven King an meiner Psyche zu arbeiten. Ich muß belastbarer werden.
Morgen hole ich Champagner.

22 Uhr: Zeit die Nacht einzuläuten; Calvados und Sportzigarette.

22.30 Uhr: Im Bett hab ich meinen Arya Stark Moment: Jens Spahn, Andi Scheuer, Stefanie v. Berg, Clemens Tönnies, die Erben von Franz Josef Strauss, Bernd Hoffmann…zzzzzzz

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